Diese Grundsätze, die als humane Behandlung von Nutztieren gelten und von über 90 % der Bevölkerung befürwortet werden, definieren die sogenannten “Fünf Freiheiten”.
Verbraucher erwarten, dass Lebensmittelunternehmen diese Standards einhalten. Während viele Branchenführer bereits Maßnahmen ergriffen haben, um die Fünf Freiheiten in ihren Lieferketten zu gewährleisten, ignoriert DO & CO Aktiengesellschaft diese ethischen Normen und bietet weiterhin Produkte an, die von Farmen stammen, auf denen Tiere unvorstellbares Leid erfahren.
Von lebenslanger Käfighaltung bis hin zu Tieren, die bei vollem Bewusstsein aufgeschnitten werden – DO & CO toleriert grausame Methoden, um Kosten zu senken.
Diese fragwürdigen Praktiken können unmittelbar zu schwerwiegenden Gesundheitsrisiken für Verbraucher führen.
Der exzessive Einsatz von Antibiotika in der industriellen Geflügel-, Schweine- und Rinderzucht ist maßgeblich an der Entstehung antibiotikaresistenter Bakterien wie Salmonellen und E. coli beteiligt, die beim Menschen zu ernsten Erkrankungen führen können.
Kontaminiertes Fleisch und Milchprodukte von kranken Tieren erhöhen zusätzlich die Gefahr lebensmittelbedingter Krankheiten. Und Meeresfrüchte, die in verschmutzten Gewässern gezüchtet werden, können schädliche Giftstoffe wie Quecksilber anreichern.
Indem DO & CO diese Praktiken in seiner Lieferkette weiterhin duldet, versagt das Unternehmen nicht nur im Tierschutz, sondern setzt auch die öffentliche Gesundheit aufs Spiel.
Es ist höchste Zeit, dass DO & CO endlich handelt, um diese grausamen und riskanten Praktiken zu beenden und die Einhaltung der Tierschutzstandards, wie sie in den sogenannten Fünf Freiheiten beschrieben werden, in ihrer gesamten Lieferkette sicherzustellen.
Hühner in industriellen Geflügelfarmen, wie denen, die DO & CO beliefern, sind von ihrer Geburt an einem Leben voller Leid ausgesetzt.
Zu Tausenden in schmutzige, überfüllte Ställe gepfercht, sind viele Tiere gezwungen, in ihren eigenen Exkrementen zu stehen, was zu Verätzungen an Füßen und Brust führt. Das aus den Abfällen freigesetzte Ammoniak reichert sich in der Luft an und erschwert den Tieren die Atmung, was bei vielen zu schmerzhaften Atemwegserkrankungen führt.
In den Betrieben, die DO & CO beliefern, werden Hühner auf unnatürlich schnelles Wachstum gezüchtet. Dies führt dazu, dass ihre Körper eine Größe erreichen, die ihre Knochen überfordert. Mit Beinen, die dem Gewicht nicht standhalten, brechen sie oft zusammen und sind nicht in der Lage, Futter oder Wasser zu erreichen.
Viele sterben an Herzversagen oder Skeletterkrankungen, bevor sie überhaupt zur Schlachtung gebracht werden können.
Aber für die Hühner, die es schaffen, wird das Leiden nur noch schlimmer. Aufgrund der groben Behandlung und des rücksichtslosen Verladens in Transportkisten sind viele Hühner bereits verletzt, bevor sie den Schlachthof erreichen. Viele sind noch bei Bewusstsein, wenn ihnen die Kehle durchgeschnitten wird und sie qualvoll verbluten.
Ihre letzten Augenblicke sind von Angst, Schmerz und einem gänzlichen Mangel an Mitgefühl geprägt.
Die Schweine in der Lieferkette von DO & CO können unvorstellbare Qualen erleiden. Muttersauen werden wiederholt in winzige Abferkelbuchten eingesperrt, ohne sich umdrehen oder auch nur bequem hinlegen zu können.
Diese intelligenten, sozialen Tiere sind dazu verdammt, in kalten Metallkäfigen zu leben und auf harten, mit ihren eigenen Exkrementen bedeckten Lattenböden zu stehen.
Ihre Körper sind von der unerbittlichen Gefangenschaft wund und gezeichnet, und es gibt nichts, was ihre körperlichen Qualen oder seelischen Leiden lindern könnte.
Auf Schweinefarmen, die DO & CO beliefern, werden Schwanzkupieren und Zähnekürzen mitunter auch routinemäßig ohne Betäubung durchgeführt, was dazu führt, dass sich die Schweine vor Schmerzen winden, während ihre Körper verstümmelt werden.
Die emotionale Belastung ist genauso schwerwiegend. Schweine sind hochsoziale und intelligente Tiere, die Bindungen eingehen und Emotionen empfinden können.
Schweinen in der Lieferkette von DO & CO kann alles vorenthalten werden, was das Leben lebenswert macht, nur damit das Unternehmen ein paar Cent sparen kann.
Fische und Krustentiere in DO & CO Lieferkette sind häufig einem brutalen Schicksal ausgesetzt.
Die Tiere in den Fischfabriken, die DO & CO beliefern, werden in überfüllten, schmutzigen Gewässern gehalten. Als Folge davon leiden sie unter Missbildungen und offenen Wunden, die durch Seeläuse und andere Reizstoffe verursacht werden.
Die unhygienischen Bedingungen begünstigen die Ausbreitung von Krankheiten, wodurch ein signifikanter Anteil der Tiere bereits vor der Schlachtung verendet.
Wild gefangene Fische in der Lieferkette von DO & CO sind vergleichbaren Grausamkeiten ausgesetzt. DO & CO hat keine öffentlichen Richtlinien, die den Einsatz tierquälerischer und umweltschädlicher Fangmethoden reglementiert.
Fangmethoden wie die Schleppnetzfischerei und die Langleinenfischerei verursachen den Tod einer großen Anzahl von Beifangtieren und schädigen lokale Ökosysteme erheblich. Zudem führen diese Methoden zu lang anhaltendem, schmerzhaften Leiden, da die Tiere tagelang in Netzen gefangen sind oder an Haken hängen.
Auch der Schlachtprozess ist von extremer Grausamkeit geprägt. DO & CO gestattet seinen Fischlieferanten, Tiere auf äußerst brutale Weise zu töten, darunter das Aufschneiden bei vollem Bewusstsein, das Kochen bei lebendigem Leib, das langsame Ersticken oder das Erschlagen.
DO & CO trägt eine moralische Verantwortung und hat die Möglichkeit, diese inakzeptablen Grausamkeiten in ihrer Lieferkette sofort zu beenden. Die Öffentlichkeit erwartet zu Recht, dass Tiere von diesem sinnlosen Leid verschont bleiben.
Es ist an der Zeit, dass sich DO & CO den vielen führenden Unternehmen anschließt, die bereits Richtlinien zur Gewährleistung des Tierschutzes gemäß den „Fünf Freiheiten“ in ihrer Lieferkette implementiert haben.
